Huh. Also das Buch gewinnt für mich den Preis für absolute Einfallslosigkeit. Wie öde ist es denn, Hunderte von Leuten in exakt derselben Pose abzulichten und das dann Fotokunst zu nennen?

Dabei kann der Mann doch, wie man auf seiner eigentlichen Website sehen kann, hervorragend fotografieren.
Aber immerhin ist Bill anscheinend einer der berühmtesten der ausgewählten Models (und auch der älteste, soweit ich das sehen konnte). Von den 100 Leuten, die man auf der Website durchblättern kann, habe ich gerade mal 4 erkannt und das waren jeweils nur irgendwelche Nebendarsteller aus Serien, von denen ich nicht mal den Namen kenne. Vielleicht sind ja bei den Sportlern bekanntere dabei (ist das Beckham auf der Homepage unten?), aber schauspielermäßig ist das ... mäßig.
Und mal ehrlich, nicht nur, dass die wegen der gleichen Pose und demselben leeren Gesichtsausdruck alle irgendwie gleich aussehen, ich finde auch die Tiefenschärfe sehr seltsam. Ich versteh ja, dass man in einem Buch namens "About Face" sich auf das Gesicht konzentrieren soll, aber weil die Gesichter das Einzige sind, was in den Fotos scharf ist, sieht es so aus, als schwebt das Gesicht irgendwie unnatürlich weit vor dem verschwommenen Oberkörper.

Kann nicht sagen, dass ich das attraktiv finde.
Als ich die Gallerieseiten durchgeblättert habe, machte das Ganze auf mich den Eindruck einer (wie drücke ich das nett aus?) Befriedigungsvorlage für Schwule. Ich bin froh, dass keiner "meiner Jungs" darin verewigt ist.

Und es gibt echt Leute, die für sowas 75 Öcken hinblättern? Wow.
