Autor Thema: Paul Newman als 'Max Roby'  (Gelesen 648 mal)

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Offline Schubsi

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Paul Newman als 'Max Roby'
« Antwort #15 am: 14. Juni 2009, 18:28:05 »
Hm, wie Bill privat so ist, wenn man öfter mal mit ihm zu tun hat, hat von uns ja noch keiner erlebt.
Man weiß nur das was man liest und in Interviews hört.
Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass er eine unangenehme Person ist. Dass er vielleicht häufig "Blödsinn" redet und mit seltsamen Meinungen oder Getue anderen auf den Keks geht.

Gut, er wird wohl auch mal einen schlechten Tag haben, gestresst sein oder von irgendwas genervt.
Aber da wissen wir ja nicht, wie er damit umgeht. Ob er seine Mitmenschen den Frust dann spüren lässt oder ob er den zurück hält und trotzdem freundlich bleibt.

Ich halte ihn eigentlich für einen ausgeglichenen Menschen, der seine schlechten Laune - wenn er überhaupt oft mal welche haben sollte - nicht an anderen Leuten auslässt.
Und ich hoffe, dass bei mir da jetzt nicht zu viel Wunschdenken mit drin ist. :amused:

Offline samulli

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Paul Newman als 'Max Roby'
« Antwort #16 am: 14. Juni 2009, 18:51:15 »
Zitat von: "Suchmich"
Habe irgendwo gelesen, dass er privat nicht der angenehmste Zeitgenosse sein soll... Hat irgendjemand was darüber gehört?

Hast du dafür einen Link?  :konfus:
Nicht, dass ich dir nicht glaube, aber jeder kann online irgendwas schreiben, was ihm grad so einfällt. Ob man das glauben kann, kommt doch sehr auf den Autoren und den Kontext der Aussage an.

Wie die anderen schon anmerkten, ist die allgemeine Aussage vieler Kollegen und Fans über William, dass er ein sehr höflicher, freundlicher und umgänglicher Mensch sein soll.
 
Aber natürlich wird es auch Leute geben, die ihn nicht ausstehen können und ihn nur zu gern als Arschloch hinstellen. (Ausiello ist ein Beispiel dafür, obwohl der sich inzwischen auch schon wieder abgeregt zu haben scheint.) Sogenannte Fans, die ihren Willen mal nicht gekriegt haben, sind immer eine gute Quelle für solche unsinnigen und völlig aus der Luft gegriffenen Meinungen.

Ich persönlich glaube eher dem, was ich häufiger über jemanden lese und bei William sind das zu 99,9% positive Sachen.
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Offline TinaS

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Paul Newman als 'Max Roby'
« Antwort #17 am: 15. Juni 2009, 12:39:23 »
Das überrascht mich jetzt, denn ich habe noch nie irgendwo irgendetwas Negatives über ihn gehört. Nichtmal von Ausiello, das muß ich wohl verpaßt haben.
Mir geht's auch so, daß ich nur Positives gelesen habe.
Und wenn man sich mal die Extras auf der Empire Falls-DVD ansieht, dann sieht man auch das Gegenteil. Bil shakert da mit den Fans rum, kannte fast alle persönlich in dem kleinen Ort und war wohl auch sehr beliebt bei den Bewohnern da.

Ich denke - ohne wirklich zu wissen, wie Bill privat ist (wie auch?) - daß einige Fans und auch Journalisten manchmal glauben, die Schauspieler würden ihnen gehören und hätten sich mindestens so zu verhalten, wie der Einzelne es jeweils von ihm/ihr erwartet, wenn nicht noch netter.
Viele vergessen auch, daß Promis ebenso ein Recht auf schlechte Laune, Gereiztheit und dem Wunsch nach Distanz haben, wie jeder andere Mensch auf der Straße auch.
Wie oft war ich, obwohl eigentlich von Natur aus ruhig und freundlich, abgenervt, wenn in engen Geschäften die Leute mal wieder im Weg stehen und nicht daran denken zur Seite zu  gehen, oder wenn sie einem die Tür vor der Nase zufallen lassen oder sonstwas. Und das am besten noch, wenn man ohnehin schlecht gelaunt ist, Stress bei der Arbeit oder prvat oder was weiß ich.
Ja nun, dann kann man schonmal geringfügig gereizt sein und eventuell den nächstbesten unfreundlich angucken, solange man nicht pöbelt.
Den kennt man dann auch nicht und der wundert sich vielleicht.
C'est la vie, man kann nicht jeden lieben und knuddeln.

Aber, wie gesagt, mir ist das mit Bill neu.
Da gebe ich aber auch nicht viel drum. Jeder, wie er meint.
Solange keiner wie Klaus Kinski Leute auf der Straße verkloppt oder wie Sinatra mit einem Rasenmäher durch eine Kneipe säbelt, darf man mal rumgrummeln. Alles menschlich.
Falls überhaupt ;)

Offline Steffi

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Paul Newman als 'Max Roby'
« Antwort #18 am: 15. Juni 2009, 18:51:30 »
Zitat von: "TinaS"
Viele vergessen auch, daß Promis ebenso ein Recht auf schlechte Laune, Gereiztheit und dem Wunsch nach Distanz haben, wie jeder andere Mensch auf der Straße auch
Stimmt zwar, aber andererseits sind es die 'kleinen' Leute, die Schauspieler durch Eintrittsgelder etc. erst bekannt machen. Wenn es sich also nicht gerade um Paparazzi oder Stalker-'Fans' handelt, habe ich kein Verständnis für Starallüren. Das sich Bill so verhält, kann ich mir allerdings auch nicht so richtig vorstellen.

Offline samulli

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Paul Newman als 'Max Roby'
« Antwort #19 am: 15. Juni 2009, 19:15:11 »
Zitat von: "Stefanie"
Stimmt zwar, aber andererseits sind es die 'kleinen' Leute, die Schauspieler durch Eintrittsgelder etc. erst bekannt machen. Wenn es sich also nicht gerade um Paparazzi oder Stalker-'Fans' handelt, habe ich kein Verständnis für Starallüren.

Sorry, aber da muss ich gerade mal wieder aufjaulen. Die meisten Stars sind ja nicht unbedingt ins Showbusiness gegangen, um "Stars" zu werden, sondern um ihren Traumberuf auszuüben. Insofern ist alles, was sie den Fans schulden, dass sie ihren Job auf der Leinwand gut machen und Figuren überzeugend zum Leben erwecken, die uns als Zuschauer unterhalten.
Was ganz eindeutig nicht mit zum Beruf gehört, ist das Nettsein zu Fans, das Autogramme geben oder sonstwelcher Publicity-Kram, den Leute heutzutage für selbstverständlich erachten. Und wenn jemand keinen Bock auf diesen ganzen Kram hat, dann sind das keine Starallüren, sondern in meinen Augen einfach gesunder Menschenverstand.

Niemand zwingt Fans, Geld für ihre Stars auszugeben, sei es für Eintrittskarten oder anderes Merchandise-Zeugs. Man tut das ja als Fan auch normalerweise nicht, weil man dem betreffenden Star einen Gefallen damit tun will, sondern weil einem der Film gefällt oder was weiß ich. Insofern finde ich es völlig legitim, wenn manche Schauspieler, Sänger oder andere Stars einfach keine Lust auf den Fanrummel haben und eben keine Autogramme oder Interviews geben oder sich von wildfremden Leuten auf der Straße anquatschen lassen oder was auch immer "Fans" heutzutage noch so verlangen. Dass die meisten berühmten Leute sich den ganzen Scheiß trotzdem gefallen lassen und die Spielchen mitspielen, ist nett von ihnen, aber es als Teil des Jobs vorauszusetzen und ein Recht auf Interaktion mit den Fans einzufordern, finde ich von sogenannten "Fans" ziemlich unverschämt. Die Leute haben genau wie jeder Mensch ein Privatleben verdient, was keinen was angeht. Und ebenso haben sie das Recht, Launen zu haben und mies drauf zu sein, da stimme ich TinaS voll zu.

All das ist offensichtlich nicht auf William bezogen, sondern allgemein gesprochen.
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Offline Steffi

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Paul Newman als 'Max Roby'
« Antwort #20 am: 15. Juni 2009, 19:55:53 »
Ich sehe es nach wie vor anders. Schauspieler wissen, worauf sie sich möglicherweise einlassen und Autogramme sind nun wirklich eine Kleinigkeit für die. Und nett sein: ich kann Kunden schließlich auch bei schlechter Laune nicht einfach anschnauzen o. ä.

Offline samulli

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Paul Newman als 'Max Roby'
« Antwort #21 am: 15. Juni 2009, 20:06:28 »
Ja klar, ein Autogramm mag eine Kleinigkeit sein. Aber wenn man jeden Tag zu den unmöglichsten Gelegenheiten von Wildfremden angequatscht wird, dass sie ein Autogramm wollen oder ein Foto oder was auch immer, finde ich eher die Leute seltsam, denen das nicht irgendwann auf den Senkel geht.
Der Vergleich mit Verkäufern o.ä. hinkt in meinen Augen, weil es als Verkäufer der Job ist, den Kunden irgendwas anzudrehen, was nunmal ohne freundliche Interaktion nicht geht. Und man ist da ja auch nur so lange gezwungen, nett zu sein, wie man im Geschäft steht und arbeitet und nicht auch noch nach Feierabend, oder wenn man in der Kneipe ist, oder wenn man mit seinem Kind zum Arzt geht oder wenn man auf dem Klo ist - oder wo auch immer Stars sonst noch so belästigt werden.
Als Schauspieler ist dein Job vor der Kamera oder bei irgendwelchen offiziellen Public Relations-Veranstaltungen, für die du vertraglich verpflichtet bist. Sobald man runter vom Set ist, sollte man, wie jeder andere Mensch auch, den Job hinter sich lassen und einfach eine Privatperson sein können, ohne dass wildfremde Leute einen belästigen oder irgendwelche Ansprüche an einen stellen dürfen. Dass das in unserer heutigen Welt selbstverständlich fast unmöglich ist, ist mir natürlich auch klar. Aber ich kann jeden berühmten Menschen, dem das irgendwann zuviel wird, sehr gut verstehen.
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